In Österreich werden von Zoos und privaten Einrichtungen ca. 25 - 30 Bären gehalten.

Meist handelt es sich um Braunbären. Außerdem befinden sich noch asiatische Kragenbären, Brillenbären, Eisbären und amerikanische Schwarzbären in Gefangenschaft.

Nur etwa die Hälfte der Tiere wird dabei in wissenschaftlich geführten bzw. wissenschaftlich begleiteten Anlagen und Zoos betreut. Dementsprechend unterschiedlich ist die Qualität der Haltung.

So stehen im BÄRENWALD Arbesbach einem Bären etwa 2.200 Quadratmeter zur Verfügung, während einem Braunbären, der im Hinterhof in Ebenfurth gehalten wird, nur ungefähr 30 Quadratmeter gegönnt werden.

Knapp 30 Tiere werden nach wie vor in völlig unzureichenden Gehegen zur Schau gestellt. Bei all diesen privaten Betreibern fehlen Einrichtungen, welche heute zum Standard einer ordentlichen Bärenhaltung zählen. In den meisten Fällen werden nicht einmal die einfachsten und billigsten Maßnahmen zur Beschäftigung der Bären umgesetzt.

Problem Nachzucht

Leider wird in sehr vielen Einrichtungen aus Gründen der Attraktivität von Jungtieren vermehrt nachgezüchtet. Dies muss aber aus Sicht des Tierschutzes unterbunden werden, weil viele Probleme damit verbunden sind (z.B. Platzprobleme, gesteigerte Aggressivität sowie das Töten von "überschüssigen" Jungtieren).  

Diesem Problem will der BÄRENWALD Arbesbach entgegenwirken - daher sind alle männlichen Tiere bei uns kastriert.